Seoul: Australisches Doppel – Birrell und Preston im Halbfinale
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Seoul: Australisches Doppel – Birrell und Preston im Halbfinale

Kimberly Birrell und Taylah Preston stehen beim Korea Open 2026 im Halbfinale. Die 20-jährige Preston eliminierte zuvor bereits Jelena Ostapenko – nun wartet Tararudee.

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Tennis Post Redaktion

2 min read · 25. September 2026

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Foto: Foto: Wikimedia Commons

Beim Korea Open 2026 in Seoul stehen mit Kimberly Birrell und Taylah Preston gleich zwei Australierinnen im Halbfinale. Beide gewannen ihre Viertelfinalpartien am Freitag im Olympic Park Tennis Center überzeugend – und beide kamen dabei auf ganz unterschiedliche Weise zum Erfolg. Komplett wird das Halbfinale durch die Rumänin Elena-Gabriela Ruse sowie Thailands Phetploy Tararudee.

Birrell macht kurzen Prozess

Die an zwei gesetzte Birrell ließ der Amerikanerin Katie Volynets beim klaren 6:3, 6:0-Erfolg kaum Gelegenheit, ins Spiel zu finden. Birrell, die in dieser Woche ihr zehntes WTA-Tour-Viertelfinale bei diesem Turnier erreicht hatte, servierte kompakt und nutzte jede Breakchance früh in beiden Sätzen konsequent. Volynets versuchte vergeblich, das Tempo durch tiefe Bälle zu brechen, fand aber keine Antwort auf die druckvolle Grundlinienstrategie der Australierin. Im Halbfinale trifft Birrell nun auf die Rumänin Elena-Gabriela Ruse. Diese hatte einen schwierigeren Weg: Nach dem verlorenen ersten Satz (2:6) gegen die Ungarin Anna Bondar kämpfte sie sich mit 7:6(1), 6:1 zurück und bewies damit das nötige Stehvermögen für die Schlussphase des Turniers.

Preston: Mit 20 Jahren die Entdeckung des Turniers

Noch beeindruckender verlief der Viertelfinalauftritt der erst 20-jährigen Taylah Preston aus Joondalup, Westaustralien. Erst in diesem Monat auf ihr persönliches Karrierehoch (WTA-Rang 92) geklettert, spielte Preston gegen Varvara Korneeva mit der Überzeugung einer gestandenen Top-50-Spielerin. Das 6:4, 6:1 war das direkte Folgeresultat ihres Achtelfinals, wo Preston die ehemalige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko ebenfalls 6:4, 6:1 ausgeschaltet hatte. Zwei Siege in Folge mit identischem Ergebnis – gegen eine Ex-Grand-Slam-Gewinnerin und dann gegen eine gerankte Spielerin – unterstreichen, dass Prestons Aufstieg dieser Woche kein Zufall ist. Ihre Fähigkeit, unter Druck präzise und aggressiv zu bleiben, ist der Schlüssel zu ihrem Lauf in Seoul.

Ruse und Tararudee komplettieren das Halbfinale

Neben den beiden Australierinnen qualifizierten sich auch Ruse sowie die Thailänderin Phetploy Tararudee für die Vorschlussrunde. Ruse benötigte nach dem schwachen Auftakt eine Aufholjagd: Nach dem 2:6 im ersten Satz fand sie im zweiten wieder in die Partie, gewann den Tiebreak 7:6(1) mit nur einem Punkt Gegner-Vorteil und dominierte danach den Entscheidungssatz mit 6:1. Es war eine klassische Comeback-Leistung, die zeigt, dass Ruse auch unter Druck die Fähigkeit besitzt, ihr bestes Tennis abzurufen. Tararudee ihrerseits schloss den Viertelfinalabend nach dem knappen Tiebreak-Gewinn (7:6(5)) mit einem überzeugenden 6:0 gegen Timea Joint ab. Tararudee zählt in dieser Woche zu den stillen Überraschungen des WTA-Tour-Herbsts in Asien und wird Preston im Halbfinale alles abverlangen.

Halbfinale am Samstag: Das Tokio-Rematch

Die Partie Preston gegen Tararudee trägt eine besondere Note: Beide standen 2026 bereits im Finale des Ando Securities Open in Tokio gegenüber, wo Preston 6:1, 4:6, 6:4 gewann. Nun bietet Seoul die Chance für Tararudee, das Ergebnis auf größerer Bühne umzukehren. Preston, die im Oktober 21 wird, befindet sich erkennbar im Formhoch. Das zweite Halbfinale zwischen Birrell und Ruse dürfte ausgeglichener werden – zwei erfahrene Hartplatzspezialistinnen treffen aufeinander. Die Halbfinals beim Korea Open (Preisgeld: 283.347 US-Dollar) sind für Samstag angesetzt.

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