Hangzhou Open eröffnet: Medvedev führt geschwächtes Feld an
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Hangzhou Open eröffnet: Medvedev führt geschwächtes Feld an

Mit Daniil Medvedev als Topgesetztem startet heute in Hangzhou das zweite ATP-250-Turnier des asiatischen Swings. Acht Absagen — darunter US-Open-Halbfinalist Khachanov — schwächen das Feld erheblich.

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Tennis Post Redaktion

2 min read · 23 de setembro de 2026

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Foto: Foto: Wikimedia Commons

Medvedev und Rublev als klare Favoriten

Hangzhou, Mittwoch. Während Alexander Zverev und Carlos Alcaraz bereits die Koffer für den Laver Cup in London (25.–27. September) packen, eröffnet heute das AITO Hangzhou Open — das zweite ATP-250-Turnier des diesjährigen Herbst-Swings in Asien. Der Ex-Weltranglisten-Erste Daniil Medvedev führt als Topgesetzter ein 28er-Feld an, das Preisgelder von 1.039.090 US-Dollar ausschüttet. An zweiter Stelle steht Andrey Rublev, der ebenfalls zu den klaren Titelfavoriten zählt. Die Setzliste wird durch Tomás Martín Etcheverry (3) und Frankreichs Quentin Halys (4) komplettiert.

Das Turnier findet parallel zum Chengdu Open statt, wo der Chilene Alejandro Tabilo seinen Titel gegen Topgesetzten Valentin Vacherot verteidigt. Mit dem Laver Cup und diesen beiden ATP-250-Events läuft die Tennismaschine auf Hochtouren — nur eben ohne die allerhöchste Weltklasse, die sich lieber in London trifft.

Acht Absagen vor dem Start

Gleich acht Spieler haben ihren Rückzug aus Hangzhou erklärt und damit das Starterfeld erheblich verändert. Am prominentesten ist Karen Khachanov (Weltrangliste ~26), der sich nach seinem US-Open-Halbfinale Erholung gönnt. Alex Michelsen entschied sich für eine Davis-Cup-Verpflichtung. Matteo Arnaldi verlängert seine Auszeit nach einer zähen Sommerhalbzeit auf Hartplatz, Luca Van Assche, Corentin Moutet, Daniel Altmaier, Marin Čilić und Thanasi Kokkinakis komplettierten die Absagen-Liste. Nachrücker wie Roman Safiullin, Kyrian Jacquet und Térence Atmane füllten die freien Plätze im Draw.

Die Welle der Rückzieher überrascht nicht: Der Laver Cup zieht die Zugpferde ab, und viele Spieler nutzen die Doppelwoche zur Regeneration, bevor die europäische Hallensaison beginnt. Für den deutschen Tennisfan bedeutet das: Zverev-Action erst wieder ab Freitag, wenn Team Europe auf Team World trifft.

Race to Turin hält das Feld unter Strom

Trotz der Ausfälle bleibt Hangzhou ein wichtiger Punktelieferant. Rublev braucht Siege, um seinen Platz in den ATP Finals in Turin im November abzusichern. Etcheverry befindet sich ebenfalls im Rennen um die acht Qualifikationsplätze. Medvedev, der regelmäßig an den ATP Finals teilnimmt, hätte mit einem Titelgewinn eine solide Rankingabsicherung für den Jahresendspurt. Auch Außenseiter wie Alexander Bublik — bekannt für sein unberechenbares Spiel — oder Denis Shapovalov könnten bei einem geschwächten Teilnehmerfeld tief ins Turnier vordringen.

Spielplan und Format

Im 28er-Draw erhalten die Topgesetzten Freilose in der ersten Runde und steigen erst in der zweiten Runde ein. Drei chinesische Wildcard-Spieler — darunter Zhang Zhizhen und Buyunchaokete — bereichern das Feld und dürfen mit Heimvorteil auf mindestens eine Überraschung hoffen. Neben dem Einzel wird auch ein Doppelturnier ausgetragen, das als vollwertiger ATP-250-Doppel-Event gewertet wird und weitere Ranglistenpunkte ausschüttet.

Die ersten Runden laufen von Mittwoch bis Freitag, das Viertelfinale ist für Samstag angesetzt, Halbfinale am Sonntag und das Finale am Montag, 28. September. Der Sieger schreibt sich als dritter Champion überhaupt in die noch junge Geschichte des Hangzhou Open ein — und schickt sich damit an, in einer Woche mit dem Laver Cup um die Schlagzeilen zu konkurrieren.

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