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Tennis-Fahrplan: Was nach Wimbledon bis Montreal ansteht

Båstad, Gstaad und Umag diese Woche, dann Kitzbühel, Washington und die Canadian Open: Der Tennis-Sommer 2026 rollt ohne Pause weiter – vorerst ohne Alcaraz.

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Tennis Post Redaktion

2 min read · 14 de julho de 2026

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Wimbledon ist Geschichte, doch die Tour kennt keine Pause: Schon seit Montag rollen die Bälle wieder – auf europäischem Sand, ehe der Tross Ende Juli nach Nordamerika weiterzieht. Der große Sommer-Fahrplan im Überblick.

Diese Woche: Sand-Dreiklang in Europa

Gleich drei ATP-250-Turniere laufen in dieser Woche parallel auf Sand. In Båstad steigt bis zum 19. Juli das Nordea Open – mit Andrey Rublev und dem frischgebackenen Top-10-Spieler Flavio Cobolli im Feld. In Gstaad kämpfen beim EFG Swiss Open unter anderem Casper Ruud, Stefanos Tsitsipas, Titelverteidiger Alexander Bublik und der scheidende Stan Wawrinka um den Titel (bis 19. Juli).

Komplettiert wird das Trio von Umag, wo bis zum 18. Juli gespielt wird. Kurios am Rande: Luciano Darderi ist sowohl in Båstad als auch in Umag Titelverteidiger – beide Turniere hatte der Italiener 2025 gewonnen.

Nächste Woche: Kitzbühel und Prag

Ab dem 18. Juli übernimmt das Generali Open in Kitzbühel (Hauptfeld ab 20. Juli) mit dem besten Feld seit 15 Jahren. Angeführt wird das Feld in den Alpen von Top-10-Debütant Cobolli, der sein Kitzbühel-Debüt gibt, und Titelverteidiger Bublik. Parallel schlagen die Damen beim WTA-250-Turnier in Prag auf (20. bis 26. Juli, Hartplatz) – angeführt von Barbora Krejčíková und Maria Sakkari.

Ende Juli: Washington als Hartplatz-Auftakt

Dann beginnt die heiße Phase der nordamerikanischen Hartplatz-Saison: Das Mubadala DC Open in Washington (27. Juli bis 2. August) ist als kombiniertes ATP/WTA-500-Turnier der erste große Gradmesser vor den US Open. Gemeldet sind unter anderem Alex de Minaur, Taylor Fritz und Marta Kostyuk – dazu die einstige Grande Dame Venus Williams. Bei den Damen geht Leylah Fernandez als Titelverteidigerin ins Turnier.

August: Canadian Open in Montreal und Toronto

Anfang August folgt mit den Canadian Open das nächste Masters-1000-Event (zirka 1. bis 13. August). 2026 spielen die Männer in Montreal, die Frauen in Toronto. Die Titelverteidiger von 2025: Ben Shelton bei den Herren – und Victoria Mboko bei den Damen, deren Titelverteidigung wegen ihrer MCL-Knieverletzung allerdings fraglich ist.

Das große Fragezeichen: Alcaraz

Bleibt die Personalie, die den Sommer überschattet: Carlos Alcaraz fehlt wegen seiner Verletzung am rechten Handgelenk bereits seit April und verpasste zuletzt Wimbledon komplett. Die Zwangspause hat Folgen: In der neuen Weltrangliste ist der Spanier von Alexander Zverev überholt worden und nur noch die Nummer drei. Ein konkreter Comeback-Termin steht bislang nicht fest – je länger die Pause dauert, desto größer wird der Druck vor der US-Open-Vorbereitung.

Für Zverev wiederum bieten die kommenden Wochen die Chance, seine Position zu festigen: Im Race to Turin liegt er als Zweiter nur 1.410 Punkte hinter Jannik Sinner – beide sind für die ATP Finals bereits qualifiziert, das Fernduell um Platz eins geht in Nordamerika in die nächste Runde. Deutsche Fans sind dabei live im Bild: Die ATP-Tour läuft im DACH-Raum bei Sky, der Vertrag wurde im Mai 2026 bis 2033 verlängert.

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