Duckworth bezwingt Marozsan und zieht ins WS-Halbfinale ein
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Duckworth bezwingt Marozsan und zieht ins WS-Halbfinale ein

James Duckworth setzte sich in Winston-Salem gegen den gesetzten Fabian Marozsan mit 6:7, 6:2, 6:4 durch und komplettiert das Halbfinale neben Féry, Buse und Bonzi.

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Tennis Post Redaktion

3 min read · 28 de agosto de 2026

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Foto: Foto: Wikimedia Commons

Australischer Veteran stoppt gesetzten Ungarn

Beim ATP-250-Turnier im Winston-Salem Open sind am Freitag alle vier Halbfinalplätze vergeben worden – und die größte Überraschung des Tages schrieb James Duckworth. Der australische Profi, der ohne Setzlistenplatz ins Turnier gegangen war, bezwang den gesetzten Ungarn Fabian Marozsan mit 6:7(4), 6:2, 6:4 und steht damit erstmals in dieser Ausgabe des Turniers in der Vorschlussrunde. Für einen Spieler, der seine gesamte Laufbahn mit Hartnäckigkeit und Geduld geprägt hat, ist dieser Einzug ins Halbfinale eine bemerkenswerte Leistung.

Der erste Satz lief nicht nach Duckworths Plan: Im Tie-Break verlor er mit 4:7 und stand damit früh unter Zugzwang. Doch anstatt den Kopf zu senken, wuchs der Australier in die Partie hinein. Im zweiten Satz bestimmte er das Tempo mit druckvollen, flachen Grundlinienschlägen und ließ Marozsan kaum Momente des Atemholens – das klare 6:2 war in seiner Deutlichkeit mehr als verdient. Im Entscheidungssatz bewies Duckworth die Nervenstärke, die seine Karriere seit Jahren kennzeichnet: kontrolliert, unbeirrt, effizient. Das 6:4 zum Matchgewinn war der Schlusspunkt eines Auftritts, der in Winston-Salem noch lange nachwirken wird.

Für Duckworth, der seine Karriere immer wieder durch schwierige Phasen – Verletzungen, Qualifikationsrunden, durchwachsene Serien – hindurchgetragen hat, ist ein Halbfinale in Winston-Salem einer der Höhepunkte seiner Zeit auf der ATP Tour. Am Samstag trifft er auf Arthur Féry.

Féry dreht starkes Comeback auf

Der an Nummer vier gesetzte Franzose Féry lieferte seinerseits eine beeindruckende Vorstellung. Gegen den Amerikaner Aleksandar Kovacevic geriet er zunächst in Rückstand: Den ersten Satz verlor er mit 3:6. Im zweiten Durchgang aber fand Féry Schritt für Schritt in sein bestes Tennis – variationsreich, aggressiv, mit spürbarem Selbstvertrauen. Das 7:5 im zweiten Satz leitete den Umschwung ein; der dritte Satz war dann eine klare Angelegenheit: 6:3, und Féry marschierte als Vierter ins Halbfinale. Die Fähigkeit, nach einem verlorenen Satz geistig präsent zu bleiben und dann das Niveau zu heben, ist die Visitenkarte seiner Woche in North Carolina.

Buse und Bonzi komplettieren das Tableau

Im unteren Tableau setzte sich der an Nummer drei gesetzte Peruaner Ignacio Buse in einem engen Dreisatz-Kampf gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo durch: 7:6(4), 4:6, 6:2. Der erste Satz musste im Tie-Break entschieden werden, der zweite kippte in Cerundolos Richtung, als der Argentinier sein bestes Grundlinienspiel fand. Doch im entscheidenden dritten Satz war Buse derjenige, der die richtigen Antworten parat hatte – aggressiver in der Vorhand, präziser im Aufschlag. Das 6:2 im Decider war eindeutig.

Benjamin Bonzi komplettierte das Halbfinale ohne nennenswerte Gegenwehr: Der Franzose besiegte Botic van de Zandschulp 7:6(5), 6:4 in einem kontrollierten, souveränen Auftritt. Bonzi hat in dieser Woche in Winston-Salem keinen einzigen Satz abgegeben und geht als einer der konstantesten Spieler des Turniers in die Vorschlussrunde.

Halbfinale am Samstag – dann kommt New York

Die Halbfinals im Winston-Salem Open sind für Samstag terminiert.

Duckworth vs. Féry — Der australische Überraschungsmann ohne Setzlistenplatz gegen den gesetzten Franzosen, der die höhere Formkonstanz gezeigt hat. Féry dürfte der Favorit sein – Duckworth hat diese Woche jedoch bewiesen, dass er gegen jeden Gegner bestehen kann.

Buse vs. Bonzi — Zwei Spieler in Hochform, zwei sehr unterschiedliche Wege in die Vorschlussrunde. Es könnte das taktisch reichhaltigste Match des Samstags werden.

Das Finale findet am Sonntag statt – einen Tag bevor die US Open in Flushing Meadows beginnen, das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison.

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