Zverev bezwingt Prizmic zweimal: Deutschland im Final 8
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Zverev bezwingt Prizmic zweimal: Deutschland im Final 8

Alexander Zverev besiegelte Deutschlands 3:1-Sieg über Kroatien mit einem 6:2, 6:4 gegen Prizmic — das Ticket für das Davis-Cup-Final-8 in Bologna ist gebucht.

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Tennis Post Redaktion

2 min read · 20 de setembro de 2026

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Foto: Foto: Wikimedia Commons

Zverev lässt Prizmic keine Chance

Alexander Zverev hat Deutschland ins Davis-Cup-Final-8 geschossen. Am Sonntag in Halle bezwang er Nino Prizmic im entscheidenden fünften Einzel klar mit 6:2, 6:4 und besiegelte damit Deutschlands 3:1-Sieg über Kroatien. Zverev benötigte für die Aufgabe gerade einmal 77 Minuten und ließ im gesamten Tie keinen einzigen Satz liegen: Bereits am Samstag hatte er Ivan Dodig 6:4, 7:6(3) vom Court geschickt. Zwei Einzel, vier Sätze, vier Siege — ein Auftritt, der an Souveränität kaum zu überbieten war.

Besonders bemerkenswert: Dieser Davis-Cup-Einsatz war Zverevs erster Wettkampf seit seinem Triumph bei den US Open. Der Deutsche kehrte nicht mit dem Gefühl eines Abgehängten zurück, sondern mit der Kaltschnäuzigkeit eines Titelträgers. Gegen Prizmic agierte er von der ersten Ballwechsel gnadenlos: Im ersten Satz ließ er nur zwei Spiele zu, im zweiten Durchgang vier — Kroatiens letzter Widerstand war schnell gebrochen.

Krawietz und Puetz ebnen den Weg

Bevor Zverev die Partie beendete, hatten Kevin Krawietz und Tim Puetz im Doppel die entscheidende Vorarbeit geleistet. Das bewährte deutsche Doppel-Team bezwang die kroatischen Spezialisten Nikola Mektic und Mate Pavic souverän 7:5, 6:2 und brachte Deutschland auf 2:1. Kroatiens einziger Punkt stammte von eben jenem Prizmic, der am Samstag Daniel Altmaier im Reverse Singles 6:4, 6:3 bezwungen hatte.

Die Leistung von Krawietz und Puetz gegen Mektic und Pavic — ein erfahrenes Doppel mit großen Titeln auf dem Konto — war keine Selbstverständlichkeit. Dass sie das Match in zwei Sätzen für sich entschieden, nahm Zverev jeglichen Druck für sein abschließendes Einzel. Der Rest war Formsache.

Zverev: Erster Einsatz nach dem Grand-Slam-Triumph

Für das deutsche Tennis ist dieser Davis-Cup-Sieg mehr als ein bloßes Qualifikationsresultat. Zverevs US-Open-Titel Anfang September hatte die Saison für ihn auf ein neues Level gehoben. In Halle zeigte er nun, dass er auch im Teamformat keine Schonzeit braucht — und dass seine Form ungebrochen ist. Der 29-Jährige ließ keine Müdigkeit erkennen, keine Unschärfe. Ganz im Gegenteil: Er wirkte wie ein Spieler in Bestbesetzung.

Für das deutsche Davis-Cup-Team bedeutet die Qualifikation den Lohn einer starken Tie-Performance, in der die Mannschaft als Kollektiv funktionierte. Altmaiers Niederlage gegen Prizmic am Samstag konnte das Team wegstecken, weil Zverev und das Doppel lieferten.

Das vollständige Final-8-Feld in Bologna

Deutschland trifft im Final 8 der Unipol Arena in Bologna (24.–29. November) auf Gastgeber und Titelverteidiger Italien sowie auf Kanada, Tschechien, Österreich, Südkorea und Großbritannien — wobei Spanien, das Chile nach dem ersten Tag 2:0 anführt, den achten Platz noch am Sonntag sichern dürfte.

Südkorea schreibt übrigens Geschichte: Es ist die erste asiatische Nation, die in der modernen Ära des Davis Cups das Final 8 erreicht. Tschechien schaltete die USA mit einem Sieg von Jiri Lehecka über Learner Tien im entscheidenden Rubber aus. Das Davis-Cup-Final-8 2026 in Bologna verspricht ein offenes Feld — und Zverev als klare Waffe für Deutschland.

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