Zverev als klarer Favorit: Cincinnati ohne Sinner und Alcaraz
NewsAI + Redaktion

Zverev als klarer Favorit: Cincinnati ohne Sinner und Alcaraz

Jannik Sinner und Carlos Alcaraz fehlen beim letzten Masters 1000 vor den US Open. Alexander Zverev übernimmt als Topfavorit – und er kennt Cincinnati aus eigener Titelverteidigung.

T

Tennis Post Redaktion

2 min read · 12. August 2026

Share

Foto: Foto: Wikimedia Commons

Zverev übernimmt die Führungsrolle

Das Hauptfeld beim Western & Southern Open in Cincinnati startet am Donnerstag ohne seine beiden größten Namen. Weltranglistenerster Jannik Sinner hat sich mit einer Knieverletzung abgemeldet, und der amtierende Titelverteidiger Carlos Alcaraz reist mit einem Handgelenksproblem nicht an — einem Leiden, das den Spanier bereits in Montreal und Washington zur Pause gezwungen hatte. Keiner der beiden Spieler hat einen Zeitplan für seine Rückkehr genannt.

In dieses Vakuum stößt Alexander Zverev als unumstrittene Nummer eins im Turniertableau von Cincinnati. Der Hamburger gewann den Titel hier 2021 und kennt die Anlage im Lindner Family Tennis Center in Mason, Ohio, aus eigener Erfahrung. Auf dem schnellen Hartplatz, der seinem kraftvollen Grundlinienspiel und dem Aufschlag entgegenkommt, gilt er als klarer Favorit auf den Titel.

Djokovic als zähester Herausforderer

Drittgesetzter Novak Djokovic ist dreifacher Cincinnati-Champion und bleibt der gefährlichste Rivale für Zverev. Der Serbe hat 2026 bewiesen, dass er in großen Momenten nach wie vor zu seinem besten Tennis fähig ist. Ein Finale zwischen Zverev und Djokovic wäre nach aktuellem Tableau-Stand das wahrscheinlichste Endspiel — und ein Wiedersehen zweier Spieler, die sich in diesem Jahr bereits mehrfach gegenüberstanden.

Zweitgesetzter Felix Auger-Aliassime und Sechstgesetzter Taylor Fritz vervollständigen das obere Segment des Tableaus. Siebtgesetzter Flavio Cobolli, der im Frühjahr das Finale der French Open erreichte, ist ebenfalls ein ernsthafter Kandidat für die Woche.

Jódar: Gefährlicher Außenseiter mit Rückenwind

Besondere Aufmerksamkeit verdient Rafael Jódar, der als Zwölftgesetzter in Cincinnati antritt. Der 19-jährige Spanier spielt am Mittwoch sein erstes Masters-1000-Halbfinale in Montreal — gegen Brandon Nakashima — und reist danach nach Ohio. Die Form des Teenagers in diesem Sommer ist außergewöhnlich: mehrere Siege gegen Top-25-Spieler, der erste ATP-Titel, und nun zwei Masters-1000-Halbfinals in einer Saison. Mit Sinner und Alcaraz abwesend hat sich das Tableau für Außenseiter wie Jódar erheblich geöffnet, und der Murcian e hat in dieser Saison wiederholt bewiesen, dass er etablierte Namen bezwingen kann.

Frauen: Sabalenka und Rybakina favorisiert

Auch das Damentableau hat prominente Abmeldungen zu verzeichnen. Jasmine Paolini, Finalistin des Vorjahres, fehlt mit einer Fußverletzung — die Italienerin riskiert dadurch einen Rückfall aus den Top 20. Karolina Muchova, aktuell Weltranglistensechste, ist nach einem medizinischen Eingriff post-Wimbledon ebenfalls nicht dabei.

Das nutzt dem Spitzenduo: Aryna Sabalenka als Topgesetzte und Elena Rybakina als Zweitgesetzte treffen nach ihren Halbfinalläufen in Toronto auf ein geschwächtes Feld. Beide Spielerinnen sind in starker Form und wollen den Cincinnati-Titel als optimale US-Open-Vorbereitung nutzen. Das Hauptfeld beginnt am Donnerstag, 13. August.

Share
TennisNews
T

Tennis Post Redaktion

The Tennis Post editorial team covers professional tennis worldwide — ATP, WTA, Grand Slams and beyond.