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WTA

Swiatek, Gauff und Andreeva marschieren in die zweite Runde

Iga Swiatek, Coco Gauff und Mirra Andreeva gewinnen alle drei in zwei Sätzen und bestätigen die Favoritenrolle der Damen bei den US Open 2026.

Tennis Post Redaktion··2 Min. Lesezeit
Foto: Hameltion / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ein Abend für die Favoritinnen

Der neunte Spieltag bei den US Open 2026 gehörte den Favoritinnen. Iga Swiatek, Coco Gauff und Mirra Andreeva setzten sich alle drei in zwei Sätzen durch und unterstrichen damit die Ordnung im Damentableau. Zusammen mit den bereits zuvor erfolgten Siegen von Aryna Sabalenka und Jessica Pegula sind damit fast alle gesetzten Favoritinnen makellos in die zweite Runde eingezogen.

Swiatek war die überzeugendste der drei. Die polnische Ex-Weltranglistenerste ließ Chinas Xinyu Wang beim 6:2, 6:3 kaum Luft zum Atmen und benötigte dafür lediglich 88 Minuten. Lediglich einmal musste Swiatek ihren Aufschlag abgeben — eine makellose Vorstellung in Sachen Kontrolle und Aggressivität. Wang, Mitte dreißig in der Weltrangliste, fand zu keinem Zeitpunkt eine Antwort auf das präzise Grundlinienspiel der Polin. Trotz ihrer Setzung außerhalb der ersten fünf — Folge einer durchwachsenen Saison 2025 — wirkt Swiatek in New York wie eine echte Titelkandidatin für ihren ersten US-Open-Triumph.

Gauff und Andreeva liefern ab

Viertsgesetzte Coco Gauff meisterte die Heimaufgabe auf dem Arthur Ashe Stadium mit ruhiger Hand. Die Amerikanerin besiegte die türkische Außenseiterin Zeynep Sonmez mit 6:3, 6:4. Ein Aufschlagverlust, sofort wettgemacht — genau die Besonnenheit, die man von einer Grand-Slam-Titelkandidatin erwartet. Gauff hat in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie solche Situationen — großes Publikum, hoher Druck, hohe Erwartungen — inzwischen mit einer Selbstverständlichkeit managt, die ihr früher noch fehlte.

Am eindrucksvollsten präsentierte sich Fünftsgesetzte Mirra Andreeva. Die 19-jährige Russin machte kurzen Prozess mit Janice Tjen: 6:2, 6:2 in gut einer Stunde. Andreeva ließ ihrer Gegnerin keinerlei Raum — ihr Aufschlag und ihre Vorhand aus dem Stand haben sich gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert. Auf hartem Belag wirkt sie inzwischen besonders gefährlich.

Das Favoritenfeld steht nahezu unversehrt

Die Ergebnisse des Dienstags haben das WTA-Tableau in geordnetem Zustand hinterlassen. Titelverteidigerin Aryna Sabalenka, die ihren dritten US-Open-Titel in Folge anstrebt — ein Unterfangen ohne Präzedenz in der Open Era —, hatte sich bereits am Vortag souverän durchgesetzt. Drittgesetzte Jessica Pegula zog ebenfalls problemlos weiter. Die einzige nennenswerte Überraschung auf der WTA-Seite war das Erstrunden-Aus von Barbora Krejcikova, die gegen Russlands Kamilla Rakhimova scheiterte.

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Der Kontrast zur Männerkonkurrenz ist frappant. Während dort Novak Djokovic bereits in Runde eins ausgeschieden ist und Weltranglistenerster Jannik Sinner verletzt fehlt, läuft das Damentableau nach Plan. Die Hierarchie hat sich in den ersten neun Tagen bestätigt.

Zweite Runde startet am Mittwoch

Ab Mittwoch beginnt die zweite Runde im Dameneinzel bei den US Open. Pegula eröffnet auf dem Arthur Ashe Stadium gegen Sofia Kenin, Sabalenka ist ebenfalls im Einsatz. Für Swiatek, Gauff und Andreeva folgt zunächst eine Verschnaufpause — bevor sie in Runde zwei auf härtere Prüfungen treffen. Das Damenturnier der US Open 2026 nimmt Fahrt auf, und die großen Namen sind allesamt dabei.

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