Guadalajara SF: Frech raus, Samsonova überlebt gegen Kostyuk
Magdalena Frech scheitert im Viertelfinale an Titelverteidigerin Iva Jovic. Im Halbfinale am Freitag treffen Samsonova gegen Stearns und Jovic gegen Bucsa aufeinander.

Das Guadalajara Open 2026 hat seine vier Halbfinalistinnen. Nach dem kompletten Viertelfinaltag am Donnerstag im Panamerican Tennis Center von Zapopan stehen Iva Jovic, Liudmila Samsonova, Peyton Stearns und Cristina Bucsa im Halbfinale am Freitag. Das Finale des WTA-500-Turniers ist für Samstag angesetzt.
Frech chancenlos gegen Titelverteidigerin Jovic
Für Magdalena Frech ist das Turnier nach einer deutlichen Niederlage gegen die an Nummer zwei gesetzte Titelverteidigerin Iva Jovic zu Ende. Die Polin unterlag mit 2:6, 1:6 – ein klares Ergebnis, das die Überlegenheit der Amerikanerin in dieser Woche widerspiegelt. Die Begegnung hatte eine besondere Note: Frech hatte den Titel 2024 gewonnen, Jovic triumphierte ein Jahr später. Damit trafen die beiden letzten Guadalajara-Siegerinnen im Viertelfinale aufeinander. Jovic dominierte von Beginn an, brach den Aufschlag der Gegnerin mehrfach und ließ im zweiten Satz keinen Breakball zu. In gut einer Stunde war die Partie entschieden. Frech, die ihre ersten zwei Partien in dieser Woche jeweils in zwei Sätzen gewonnen hatte, konnte der Titelfavoritin nichts entgegensetzen.
Samsonova dreht dramatisches Match gegen Kostyuk
Das Spiel des Tages lieferten Liudmila Samsonova und Topsetzerin Marta Kostyuk. Die an Nummer acht gesetzte Russin geriet nach einem schwachen ersten Satz (4:6) in Rückstand, steigerte sich im zweiten Durchgang aber deutlich und egalisierte mit 6:2. Im entscheidenden dritten Satz kam es zu einem spannenden Duell bis zum Stand von 5:5, ehe Samsonova die entscheidenden Punkte holte und 7:5 siegte. Kostyuk hatte die Viertelfinale erreicht, nachdem die Amerikanerin Taylor Townsend wegen einer Notoperation aus dem Turnier ausgeschieden war. Samsonova bleibt damit im direkten Vergleich gegen die Ukrainerin unbesiegt. Im Halbfinale trifft die Russin auf Peyton Stearns.
Die US-Amerikanerin Peyton Stearns bezwang ihre Landsfrau Sloane Stephens mit 7:6 (6) und 6:4 und steht damit erstmals in ihrer Karriere in einem WTA-500-Halbfinale. Im Tiebreak des ersten Satzes musste Stearns einen Satzball der Gegnerin abwehren, ehe sie mit einem frühen Break im zweiten Durchgang alles klar machte. Stephens, ehemalige US-Open-Siegerin von 2017, hatte zuvor mit einer stabilen Leistung die Runde der letzten Acht erreicht, fand jedoch gegen die zielstrebige Stearns kein geeignetes Mittel. Stearns zeigte das konstanteste Niveau ihres bisherigen Turnierverlaufs und wird mit dem Schwung dieser Leistung in die Partie gegen Samsonova gehen.
Bucsa dominiert – Duell mit Jovic im Halbfinale
Die sechstgesetzte Spanierin Cristina Bucsa bot die überzeugendste Vorstellung des Viertelfinaltages: Gegen die Drittgesetzte Sara Bejlek aus Tschechien ließ Bucsa im ersten Satz keinen einzigen Spielgewinn zu und siegte mit 6:0, 6:4. Der Tschechin war gegen Bucsas präzises und aggressives Grundlinienspiel kein Mittel gewachsen. Im Halbfinale trifft die Spanierin nun auf Titelverteidigerin Jovic – ein Duell, das über einen Platz im Finale am Samstag entscheidet.
Das Programm am Freitag im Guadalajara Open eröffnet mit der Partie Samsonova gegen Stearns, gefolgt von Jovic gegen Bucsa. Die Turniersiegerin am Samstag erhält 280 WTA-Rankingpunkte. Für Jovic geht es um die erfolgreiche Titelverteidigung bei einem WTA-500-Turnier – ein seltenes Kunststück auf der Tour.
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