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WTA

Sabalenka und Rybakina stehen im US-Open-Finale

Titelverteidigerin Sabalenka besiegt Pegula klar 7:5, 6:2. Weltranglistenerste Rybakina dreht Rückstand gegen Gauff und gewinnt 3:6, 6:4, 6:4. Finale Samstag.

Tennis Post Redaktion··2 Min. Lesezeit
Foto: Vbrunophotog / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Sabalenka lässt Pegula keine Chance

Aryna Sabalenka marschiert auf ihren dritten US-Open-Titel in Folge zu. Die weißrussische Titelverteidigerin besiegte am Donnerstagabend die amerikanische Heimfavoritin Jessica Pegula souverän mit 7:5, 6:2 und zog zum dritten Mal in Serie ins Finale von Flushing Meadows ein. Mit dem Sieg verlängerte Sabalenka ihre beeindruckende Siegesserie beim US Open auf 19 Partien ohne Niederlage — eine Dominanz, die es in diesem Turnier seit Serena Williams nicht mehr gegeben hat.

Pegula, die das Halbfinale ohne Satzverlust erreicht hatte, war der Wucht und Präzision Sabalenkas an diesem Abend schlicht nicht gewachsen. Die Weißrussin brach früh im ersten Satz durch, ließ den Vorteil kurz entgleiten, brach dann aber entscheidend erneut durch und gewann den Satz 7:5. Der zweite Durchgang war eine Demonstration: 6:2 nach weniger als neunzig Minuten. „Ich wollte es wirklich", sagte Sabalenka nach dem Spiel. Ein weiterer Titel am Samstag würde sie in die Geschichtsbücher katapultieren: Als erste Spielerin seit Serena Williams (2012–2014) würde sie drei US-Open-Titel in Folge gewinnen.

Rybakina dreht Rückstand gegen Gauff

Das zweite Halbfinale bot deutlich mehr Drama. Elena Rybakina, die sich in dieser Turnierwoche offiziell den Spitzenplatz der WTA-Weltrangliste gesichert hat, geriet gegen die amerikanische Lokalmatadorin Coco Gauff früh in Rückstand. Die US-Amerikanerin spielte einen starken ersten Satz, griff Rybakinas zweiten Aufschlag wiederholt an und gewann ihn 6:3. Für die Kasachin war es ein ungewohntes Bild — sie, die auf der Tour 2026 in den entscheidenden Momenten beinahe unfehlbar gewirkt hatte, suchte für eine ganze Weile nach ihrem Spiel.

Doch dann zeigte Rybakina, warum sie die Nummer eins der Welt ist. Mit einem druckvolleren Aufschlag und gezielten Slices auf Gauffs Rückhandseite übernahm die Wimbledon-Siegerin von 2022 im zweiten Satz die Kontrolle und gewann 6:4. Der entscheidende dritte Durchgang verlief nahezu identisch: Rybakina hielt ihren Aufschlag in den wichtigsten Momenten und setzte sich erneut 6:4 durch. Endstand: 3:6, 6:4, 6:4 — und ein Platz im ersten US-Open-Finale ihrer Karriere.

Für Gauff, die im Viertelfinale gegen Mirra Andreeva Matchbälle gerettet hatte, ist das Aus auf eigenem Boden ein herber Rückschlag. Sie verlässt Flushing Meadows 2026 ohne Finaleinzug.

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Finale am Samstag: Geschichte wartet auf beide Seiten

Das US-Open-Finale 2026 wird zum Traumduell zweier Spielerinnen, die auf dem absoluten Gipfel ihres Könnens spielen. Hier Sabalenka mit 19 Siegen in Serie in New York und einem Spiel, das wie für die Hartplätze von Flushing Meadows geschaffen scheint. Dort Rybakina, frischgebackene Weltranglistenerste, Wimbledon-Siegerin und Finaldebutantin an diesem Standort.

Gewinnt Sabalenka, tritt sie in die Fußstapfen von Serena Williams und überbietet eine der letzten großen Rekordmarken der Amerikanerin in New York. Gelingt Rybakina die Titelverteidigung gegen die Favoritin, fügt sie ihrem Grand-Slam-Palmares ihren zweiten Titel hinzu und festigt ihre Führung in der Weltrangliste auf das Deutlichste. Das Finale auf dem Arthur Ashe Stadium ist für Samstag, den 12. September, angesetzt.

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