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WTA

Wuhan: Sabalenka scheitert am zehnten Matchball, auch Pegula raus

Ann Li wirft Rekordsiegerin Aryna Sabalenka beim zehnten Matchball raus, Jeļena Ostapenko wehrt drei Matchbälle gegen Jessica Pegula ab. Danach stoppt Shnaider auch Muchová.

Tennis Post Redaktion··2 Min. Lesezeit
Foto: Ocoudis derivative work: Kacir / Wikimedia Commons, CC0

Für die Topgesetzten ist beim WTA-1000-Turnier in Wuhan schon früh Schluss. Am Mittwoch verlor die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ihr Auftaktmatch gegen die US-Amerikanerin Ann Li mit 6:3, 4:6, 6:7 (5:7). Li verwandelte erst ihren zehnten Matchball. Kurz zuvor war auch die an Nummer zwei gesetzte Jessica Pegula ausgeschieden: Jeļena Ostapenko wehrte drei Matchbälle ab und gewann 2:6, 7:6 (9:7), 6:3.

Neun Matchbälle abgewehrt – und trotzdem verloren

Sabalenka hat das Turnier in Wuhan dreimal gewonnen und dort bislang immer mindestens das Halbfinale erreicht. Laut WTA ist diese Serie jetzt gerissen. Dabei begann die Partie wie erwartet: Mit neun Punkten in Folge holte sich die Belarussin den ersten Satz, im zweiten führte sie mit 4:2.

Dann drehte die 26-jährige Li auf. Sie gewann neun der nächsten elf Spiele, glich nach Sätzen aus und führte im dritten Durchgang schon mit 5:2. Erst beim Ausservieren wurde es dramatisch. Sabalenka wehrte bei 5:3 fünf und bei 5:4 zwei weitere Matchbälle ab und rettete sich in den Tiebreak, insgesamt waren es neun. Mit der zehnten Chance machte Li nach 2:27 Stunden den Sieg perfekt.

„Ich glaube, bei einigen dieser Matchbälle habe ich fast den Verstand verloren. Ich war kurz davor, abzustürzen“, sagte Li nach Angaben der WTA. „Am Ende muss man einfach Punkt für Punkt spielen.“ Gegen Sabalenka hatte sie zuvor dreimal verloren. Nach Weltranglistenplatz ist es der größte Sieg ihrer Karriere und ihr dritter gegen eine Top-10-Spielerin. Sabalenka soll 44 unerzwungene Fehler gemacht haben, Li 28. Im Achtelfinale trifft Li nun zum ersten Mal auf die Indonesierin Janice Tjen.

Ostapenko dreht das Match gegen Pegula

Auch Pegula schien auf dem Weg zu einem klaren Sieg. Sie gewann den ersten Satz 6:2 und führte im Tiebreak des zweiten mit 6:4. Doch Ostapenko wehrte alle drei Matchbälle ab und holte die letzten drei Punkte des Tiebreaks. Im Entscheidungssatz nahm die Lettin ihrer Gegnerin früh den Aufschlag ab, zog auf 3:1 davon und beendete die Partie nach gut zwei Stunden.

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Wie das US-Portal Just Women's Sports berichtet, schlug die French-Open-Siegerin von 2017 46 Winner, Pegula nur 15. Fünf ihrer sieben Breakchancen verwertete Ostapenko. Das Portal zählt den Erfolg als ihren 27. Sieg gegen eine Top-10-Spielerin. Pegula, die im Vorjahr in Wuhan stark gespielt hatte, scheiterte damit gleich in ihrem ersten Match.

Donnerstag: Shnaider beendet Muchovás Turnier

Am Donnerstag ging die Serie der Überraschungen weiter. Diana Shnaider schlug Karolína Muchová 7:5, 6:3 und steht im Viertelfinale. Die Russin nahm der Tschechin im fünften Spiel den Aufschlag ab, gab den Vorsprung wieder her und schaffte im elften Spiel das entscheidende Break, begünstigt durch einen Doppelfehler Muchovás. Im zweiten Satz breakte Shnaider schon im dritten Spiel und gab die Kontrolle nicht mehr ab. Muchová, die tags zuvor nur knapp in drei Sätzen gegen Caty McNally gewonnen hatte, wirkte nach Einschätzung des spanischen Portals Canal Tenis schwerfällig und machte zu viele Fehler.

Im direkten Vergleich führt Shnaider jetzt mit 2:0, nachdem sie Muchová schon im vergangenen Jahr in Ningbo in drei Sätzen geschlagen hatte. In Wuhan war sie bisher nie über die erste Runde hinausgekommen. In dieser Woche hat sie nach Siegen über Katie Boulter (6:3, 6:1) und Yulia Putintseva (6:2, 6:2) noch keinen Satz abgegeben. Das Finale in Wuhan steigt am Sonntag, 18. Oktober.

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