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WTA

Nackenprobleme: Rybakina sagt Viertelfinale in Tokio ab

Einen Tag nach dem Griff nach Platz eins zum Jahresende zieht Elena Rybakina in Tokio zurück. Leylah Fernandez steht kampflos im Halbfinale.

Tennis Post Redaktion··2 Min. Lesezeit
Foto: danielcooper850 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rybakina zieht in Tokio die Notbremse

Einen Tag nachdem sie sich Platz eins zum Jahresende gesichert hatte, hat Elena Rybakina das Turnier in Tokio beendet. Die Weltranglistenerste sagte ihr Viertelfinale beim Toray Pan Pacific Open am Freitag ab. Grund sind Nackenprobleme. Leylah Fernandez steht damit kampflos im Halbfinale.

„Ich habe Entzündungen und Schmerzen im Nacken, die mich daran hindern, mein bestes Tennis zu spielen“, erklärte Rybakina in einer von der WTA veröffentlichten Stellungnahme. Die topgesetzte Kasachin ging trotzdem auf den Platz, um sich vom Publikum zu verabschieden. Berichten zufolge kündigte sie an, im kommenden Jahr wiederzukommen.

Die Absage hat vor allem vorbeugende Gründe. Am Donnerstag hatte die 27-Jährige ihre Landsfrau Yulia Putintseva im Achtelfinale mit 6:2, 6:3 geschlagen. Damit stand erstmals in ihrer Karriere fest, dass sie das Jahr als Nummer eins beendet. 2026 hat Rybakina zwei Grand-Slam-Titel gewonnen. Da der Thron gesichert ist, will sie kein Risiko mehr eingehen. Im November stehen die WTA Finals in Indian Wells an, und dort will sie fit sein.

Das gleiche Muster wie 2025

Neu ist dieses Bild in Tokio nicht. Schon vor einem Jahr zog Rybakina beim Pan Pacific Open zurück, damals vor dem Halbfinale gegen Linda Nosková, wegen Rückenschmerzen. Einen Tag zuvor hatte sie sich den letzten freien Platz für die WTA Finals gesichert. Zum Auftakt hatte sie dabei ausgerechnet Fernandez mit 6:4, 6:3 geschlagen. Wenige Wochen später gewann sie das Saisonfinale. Ob die Nackenbeschwerden diesmal ebenso harmlos sind, ist offen. Die Strategie ist aber dieselbe: Die Kasachin richtet ihre Planung ganz auf das Saisonfinale aus.

Fernandez profitiert – Rakhimova als Gegnerin

Für Fernandez ist die Absage ein Geschenk. Die Kanadierin hatte im Achtelfinale Elise Mertens mit 6:2, 7:6 besiegt. Statt gegen die Weltranglistenerste anzutreten, die sie vor einem Jahr an gleicher Stelle noch in zwei Sätzen bezwungen hatte, bekommt die Linkshänderin einen zusätzlichen Ruhetag. Am Samstag kann sie nun ausgeruht ins Halbfinale gehen.

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Diese Gegnerin heißt Kamilla Rakhimova. Die Russin rückte als Lucky Loser ins Hauptfeld und nutzt die zweite Chance konsequent. Im Viertelfinale gewann sie gegen die australische Qualifikantin Maya Joint mit 7:5, 5:7, 6:1. Laut WTA ist es ihr erstes Halbfinale auf WTA-500-Ebene.

Teenagerin Pohankova im anderen Halbfinale

Im zweiten Halbfinale steht eine der Überraschungen der Woche. Die 18-jährige Slowakin Mia Pohankova, die mit einer Wildcard gestartet war, hatte zunächst Naomi Osaka ausgeschaltet. Im Viertelfinale legte sie mit einem 7:6 (3), 6:3 gegen die US-Amerikanerin Alycia Parks nach. Nun trifft sie auf Diana Shnaider, die nach Satzrückstand den Lauf von Alexandra Eala in drei Sätzen beendete.

Ohne die Topgesetzte ist das Turnier in Tokio plötzlich weit offen. Fernandez ist die prominenteste Spielerin im verbliebenen Feld. Rybakina konzentriert sich ab sofort auf Indian Wells, wo sie ihr bislang bestes Jahr mit dem Titel bei den WTA Finals krönen möchte.

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