
Nishikori in Washington gescheitert: „So kann ich nicht aufhören“
Kei Nishikori verlor gegen Rafael Jódar 3:6, 2:6 beim DC Open. Danach offen: „So kann ich nicht in den Ruhestand gehen. Ich würde Tennis am Ende hassen.“
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Kei Nishikori verlor gegen Rafael Jódar 3:6, 2:6 beim DC Open. Danach offen: „So kann ich nicht in den Ruhestand gehen. Ich würde Tennis am Ende hassen.“

Naomi Osaka steht nach dem Aufgabe-Sieg gegen die verletzte Ashlyn Krueger (6:3, 3:1 ret.) erstmals im Viertelfinale von Washington – und zeigt kurz vor der US Open die beste Formkurve seit Jahren.

Bernard Tomic kam als Lucky Loser nach Los Cabos – und schlug Viertelfavorit Karen Khachanov 6:2, 6:4. Der 33-Jährige steht im Viertelfinale.

Anastasia Potapova schlug die 46-jährige Venus Williams 6:3, 6:3 in Washington. Für die amerikanische Legende war es die 13. Einzelniederlage nacheinander.

Im Jahr seines Abschieds bezwingt Kei Nishikori Juncheng Shang 6:7(3), 6:3, 6:4 – der 452. Karrieresieg in Washington, wo er 2015 den Titel gewann.

Jack Draper hat seine Teilnahme am Mubadala DC Open wegen anhaltender Armprobleme abgesagt. Einstiger Weltranglistenvierter muss nun wohl durch die US-Open-Qualifikation.

Die 18-jährige Österreicherin Lilli Tagger gewann das Prague Open mit 7:6(3), 6:2 gegen Daria Snigur – ihr erster WTA-Titel und ein Karrierehoch auf Platz 45.

Tamara Korpatsch besiegte Anna Bondar 6:3, 6:3 und gewann das Hamburger WTA-Turnier – als erste deutsche Siegerin seit Steffi Graf im Jahr 1992.

Yannick Hanfmann kämpft sich in die Kitzbüheler Runde der letzten Acht, während Jan-Lennard Struff kurz nach seinem Wimbledon-Viertelfinale gegen Mariano Navone die Stiegen hinuntergeht.
Julia Stusek (18) feiert beim MSC Hamburg Ladies Open ihren ersten WTA-Sieg der Karriere – ein 3:6, 6:3, 6:4 gegen Podoroska. Im Achtelfinale wartet nun ein deutsches Duell gegen Korpatsch.
Stan Wawrinka gibt diese Woche in Estoril sein Karrieredebüt auf dieser Anlage — und zugleich seinen allerletzten Auftritt auf Sand. Ein besonderer Abschied vor dem Finale in Basel.
Stefanos Tsitsipas gewann das Swiss Open Gstaad mit 6:4, 6:7(3), 6:3 gegen den belgischen Qualifikanten Raphaël Collignon – sein erster ATP-Titel seit 16 Monaten.
Topgesetzter Andrey Rublev fertigte Sebastián Baez mit 6:1, 6:2 ab und steht im Halbfinale von Bastad – Samstag wartet Alejandro Tabilo, der nach dem Rückzug von Tirante kampflos weiter ist.
Arthur Rinderknech bezwang Stefanos Tsitsipas 6:7(9), 7:6(5), 7:5 und steht im Halbfinale des EFG Swiss Open Gstaad – der grösste Upset der Woche auf Sand.
Båstad, Gstaad und Umag diese Woche, dann Kitzbühel, Washington und die Canadian Open: Der Tennis-Sommer 2026 rollt ohne Pause weiter – vorerst ohne Alcaraz.
In Gstaad jagt Stan Wawrinka ein letztes Mal den Heimtitel, Kitzbühel lockt mit dem besten Feld seit 15 Jahren – und die Damen kehren nach 33 Jahren zurück.
Die neue Weltrangliste nach Wimbledon: Zverev wieder Nummer 2, Cobolli feiert sein Top-10-Debüt, Fery springt 78 Plätze. Sinner und Zverev sind schon für Turin qualifiziert.
Vier von fünf deutschen Damen scheiterten glatt in Runde eins, nur Tatjana Maria überstand den Auftakt. Ein historischer Tiefpunkt mit vielen Baustellen.
Linda Nosková besiegt Karolína Muchová 6:2, 5:7, 6:3 – im ersten rein tschechischen Wimbledon-Finale der Open Era. Fünf vergebene Matchbälle inklusive.
Mit 36 Jahren und 71 Tagen wurde Jan-Lennard Struff zum ältesten Erstmals-Viertelfinalisten der Open Era – dank eines Coups gegen Daniil Medvedev.
Erst der Triumph von Roland Garros, dann das Wimbledon-Finale: Alexander Zverev spielt den Sommer seines Lebens – nur Jannik Sinner steht ihm noch im Weg.
Jannik Sinner bezwingt Alexander Zverev im Wimbledon-Finale in vier Sätzen und feiert seinen fünften Grand-Slam-Titel – den zehnten Sieg in Serie gegen den Deutschen.